Deutsch (DE-CH-AT)English (United Kingdom)
Current Issues Newsletter Newsletter 01/14

Newsletter 01/14

There are no translations available.

Der 1. Newsletter 2014 ist erschienen. Lesen Sie aktuelles aus unserer Vereinstätigkeit

Der Brunnenbau in Kappa geht weiter

zertifikatNachdem im vergangenen Jahr, Dank der zahlreichen Spender vom Verein Hilfe für West-Afrika e.V., das Bohrloch für den Brunnenbau im Dorf Kappa begonnen werden konnte, haben wir uns beim Besuch in Kappa Anfang Januar 2014 vom erfolgreich fertiggestellten und 60m tiefen Bohrloch persönlich überzeugen können.


Inzwischen sind die ersten versprochenen Zahlungen vom Ministerium für Bildung beim Dorf angekommen, sodass mit dem Weiterbau wie geplant begonnen werden kann. Derzeit werden die Rohrleitung im Boden verlegt, durch die später nach Fertigstellung der gesamten Anlage (es kommen dann noch die Pumpe sowie der Turm mit dem Wassertank) das Wasser in einzelne Quadratabschnitte des Agrargeländes geleitet werden kann. Auch die Dorfbewohner selbst haben, soweit es ihren Möglichkeiten entspricht, Geld gesammelt und beteiligen sich damit, neben den handwerklichen Tätigkeiten, auch finanziell an ihrem Projekt. Die dann noch fehlenden Finanzmittel hoffen wir durch weitere Unterstützung durch staatliche Organisationen aber auch durch weitere Spenden aus Deutschland aufzubringen. Wenn Sie uns hierbei weiter unterstützen möchten, so bitten wir Sie um Überweisung mit dem Verwendungszweck „Wasser für Kappa" auf unser u.a. Spendenkonto bei der Kreissparkasse Mössingen.

 

Spontane ärztliche Hilfeleistungen

Bei unserer letzten Reise nach Gambia vom 1. bis 15.1.2014 waren erstmalig als neue Gruppenmitglieder auch zwei junge Ärzte dabei. Patrick Krumm, Radiologe aus Tübingen und Inga aerztliche hilfePohlenz, Neu-Ärztin aus Lübeck. Beide haben seit einiger Zeit Kontakt zu unserem Verein und wollten sich selbst einmal ein Bild unserer Aktivitäten vor Ort machen. So waren sie auch dabei, als wir uns über den Fortgang des Brunnenprojekts in Kappa bei einem Besuch im Dorf informierten. Bereits während des warmen und herzlichen Empfangs viel den Beiden auf, dass insbesondere bei den Kindern zahlreiche Verletzungen bzw. Krankheiten offensichtlich erkennbar waren. Neben den u.a. entzündeten Pusteln der Krätze, den unterschiedlichen entzündeten Verletzungen an Armen und Beinen durch Schnitte und Kratzer sowie verschiedenen Augenleiden / -verletzungen war dies auch in großer Zahl der Befall durch Würmer.
Als wir von den beiden Ärzten darauf angesprochen wurden, haben wir spontan mit ihnen beschlossen, unseren Zeitplan für diesen Tag zu ändern, d.h. unseren Besuch im Dorf auf den ganzen Tag auszudehnen. Mit Kreativität hatten wir dann schnell im Schatten unter den Zweigen eines großen Mangobaums und einem herbeigeschafften Tisch eine kleine „Freiluftpraxis" aufgebaut. Unterschiedliche Medikamente und das erforderliche sonstige ärztliche Zubehör hatten die Beiden zufälligerweise bzw. aus Gewohnheit eh dabei.Schnell hatte es sich im Dorf herumgesprochen, dass Herr und Frau Doktor da sind und da dauerte es auch nicht lange, bis sich eine beachtliche Schlange vor unserer Mangobaum-Praxis eingefunden hatte. Jetzt kam es uns auch noch zu Gute, dass zu unserer Gruppe auch noch Beate Thumm gehört, die Leiterin eines Pflegeheims, die dann ebenfalls spontan insbesondere zu Anlegen von Verbänden bereit stand.
Mit Einbruch der Dämmerung mussten wir dann den Praxisbetrieb zwangsläufig schließen. Aber zumindest die wichtigsten bzw. gefährlichsten Wunden und Beschwerden konnten behandelt werden. aerztliche hilfe2Es war dann auch schnell für uns klar, dass wir nach 2-3 Tagen nochmals ins Dorf mit den Ärzten fahren würden, um die erforderlichen Nachbehandlungen wie z.B. Verbandswechsel durchführen zu können. Den Bestand an verbrauchten Medikamenten konnten wir dann auch am Folgetag in einer Apotheke in Banjul wieder auffrischen. Für unsere beiden Ärzte war dieser Einsatz vor Ort eine neue und ganz spezielle Erfahrung. Die gewonnenen Eindrücke und die gemachten Erfahrungen nehmen sie mit nach Hause, die sie wohl auch noch lange begleiten werden.
Neben dem herzlichen und durch Tanz und Gesang zum Ausdruck gebrachten Dank der Dorfbewohner beim Abschied gebührt unseren beiden Ärzten auch die Anerkennung und der ganz besondere Dank des Vereinsvorstands und der anderen Mitreisenden für ihren selbstlosen und spontanen Hilfseinsatz.

 

Künstler helfen Afrika

Artikel aus der BNN (Badische Neueste Nachrichten) vom 14.4.2014

me. Eine Kunstausstellung der besonderen Art stand drei Tage lang bis gestern im Durlacher Rathausgewölbe auf dem Programm: Elf Künstlerinnen und Künstler aus Karlsruhe und der Region sowie Joachim Niggemeyer aus Leipzig stellten Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen für das „Projekt 50/50" zur Verfügung. Hinter diesem Namen ver-birgt sich die Idee, dass vom Verkaufserlös jedes Werkes 50 Prozent für ein Hilfsprojekt gespendet werden. Nutznießer dieser ersten Veranstaltung ihrer Art in Durlach war der Verein „Hilfe für West-Afrika". Initiiert wurde die Werkschau von den beiden Karlsruher Künstlern Karin Münch und Wolfgang Kopf, die auch Werke für die Verkaufsausstellung beisteuerten. „Insgesamt haben wir rund 50 Objekte, die zum Verkauf stehen", sagte Münch. Ziel sei es, zu zeigen, dass Kunst mehr sei als Dekoration: „Mit Kunst kann man auch Gutes bewirken." Wolfgang Kopf, der die Idee zum „Projekt 50/50" hatte, wurde inspiriert durch die Arbeit seines Bruders Rainer Kopf. Dieser ist der Vorsitzende des Vereins „Hilfe für West-Afrika". „Ich habe die Projekte des Vereins kennengelernt und weiß, was der Verein leistet", sagt Wolfgang Kopf. Für ihn sei es daher auch nicht schwer gewesen, Künstlerkollegen zu finden, die ihre Werke zur Verfügung stellen. So wie Pavel Miguel zum Beispiel. Er war mit einigen Bronze-, Eisenguss- und Keramik-Skulpturen vertreten. „Das ist eine gute Sache, die ich gerne unterstütze", sagte der Künstler, der aus Kuba stammt. Andreas Schmidt, der etliche seiner großformatigen Acrylgemälde aus Baden-Baden mitgebracht hatte, sagte: „Für den guten Zweck verzichte ich gerne auf einen Teil meiner Einnahmen." Das Engagement der Künstler hat sich am Ende gelohnt. Konkrete Zahlen konnte Rainer Kopf zwar noch nicht nennen, es seien aber bereits an den ersten zwei Ausstellungstagen etliche Kunstwerke verkauft worden. „Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden", sagte er. „Die Veranstaltung war ein voller Erfolg." Der Verein kann das Geld gut gebrauchen: In Gambia, im Senegal und in Sierra Leone unterstützt er Bildungsprojekte und Agrarprojekte und gibt Hilfe zur Selbsthilfe. „Alle Vereinsmitglieder arbeiten ehrenamtlich, so dass jeder Euro, der gespendet wird, zu 100 Prozent in die Projekte fließt", erklärt Rainer Kopf. Infos im Internet auch unter http://hilfe-fuer-westafrika.de.

 

Aktueller Stand der Schulpatenschaften

Erfreulicherweise können wir feststellen, dass wir auch seit dem letzten Newsletter in 2013 eine weitere Zunahme der Schul-Kinder-Patenschaften haben. Natürlich wurde nach Schulende für die eine oder andere Patenschaft nicht immer eine neue Patenschaft übernommen. Die Neupatenschaften haben aber dies überkompensiert.

Wir möchten nochmals aufgrund der gemachten Erfahrungen darauf hinweisen, dass die Patenschaften für die Vorschulkinder in der Wesley Contemporary Nursery School (WCNS) auf 4 Jahre beschränkt sind. Wie bei allen anderen Patenschaften informieren wir die Paten frühzeitig über das Patenschaftsende, verbunden mit der Anfrage, ob eine neue Folgepatenschaft zugeordnet werden kann.

Wir bitten alle Paten, uns auch weiterhin tatkräftig durch Übernahme einer Patenschaft zu unterstützen. Schulbildung ist der Schlüssel für die Verbesserung der Lebensumstände der Menschen in Afrika.

Spenden können Sie auf folgendes Konto überweisen:

Kreissparkasse Mössingen
IBAN: DE23641500200003267077
BIC: SOLADES1TUB

Bitte helfen Sie uns! Jeder Cent kommt an!

 

Spendenkonto

There are no translations available.

Helfen Sie uns durch Spenden
Jeder Euro kommt an

Bankverbindung:

Kreissparkasse Mössingen
BLZ 641 500 20
KontoNr 3267077

IBAN DE23641500200003267077
BIC SOLADES1TUB