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Aktuelles Gruppe wieder aus Gambia zurück

Gruppe wieder aus Gambia zurück

Wir, Renate Müller, Falko Steinhilber und Rainer Kopf, waren für eine Woche in Gambia. Wie bereits angekündigt ist ja ein gespendeter Krankenwagen auf dem Weg nach West-Afrika, den wir an die örtliche Krankenstation des Ortes Karang im Senegal übergeben wollten.

delegation aus dem senegalDelegation aus dem Senegal

Wie es so geht bei Projekten in Afrika, kann man zwar viel und exakt planen, die jeweiligen Gegebenheiten auf dem Transport machen manchmal einen Strich durch die Rechnung. So auch hier. Aufgrund von nicht planbaren Umständen verzögert sich die Anlieferung im Container um einige Tage, d.h. das Container-Schiff kommt erst am 10.9. im Hafen von Banjul an. Nach stundenlangen Abstimmungsgesprächen in Banjul mit unseren Partnern aus dem Senegal gehen wir aber davon aus, dass das Entladen der Güter und die Überführung des Fahrzeugs dann doch zeitnah erfolgen wird. Wir werden dann ausführlich hierüber berichten und uns bei unserem nächsten Besuch in Karang über den Einsatz des Fahrzeugs unmittelbar informieren.


Ein weiterer Schwerpunkt unserer Aufgabenpunkte während des Aufenthalts in Gambia führte uns wieder in das Dorf Kappa. Beim vorletzten Aufenthalt im Januar 2012 (wir berichteten) hatten wir ja dem Dorf einen 400 m langen Maschendrahtzaun inkl. allem benötigten Zubehör (z.B. Schweißgerät, Flex, Generator, Stangen, Spanndraht) mitgebracht. Wir haben den Einwohnern an den ersten 100 m beispielhaft gezeigt, wie ein Zaun aufgebaut wird, sodass sie die restlichen 300m selbst aufbauen konnten. Damit sollte ein Agrargrundstück umrandet werden, um hier u.a. die Chilichoten für die spätere Herstellung der beliebten Chilipaste anpflanzen zu können.

gemueseplantageGemüseplantage

Wir waren sehr erstaunt, als wir uns das Ergebnis nun anschauen konnten. Das gesamte Gelände war professionell eingezäunt und die Agrarfläche vollständig urbar gemacht. Zum größten Teil sind hier nun, neben den Chilipflanzen, auch z.B. Kartoffeln, Erdnusspflanzen und verschiedene Gemüse angepflanzt. Das Dorf hat nun die Möglichkeiten, sowohl den Bedarf für den eigenen Verbrauch aber auch für den Verkauf auf dem Markt anzupflanzen. Dies ist für uns ein weiterer und sehr schöner Erfolg unserer Aktivitäten im Rahmen der Hilfe zur Selbsthilfe.

zaunbesichtigungZaunbesichtigung

Jetzt, während der Regenzeit, gedeihen die Pflanzen sehr gut. In wenigen Wochen wird es jedoch mit beginnender Trockenzeit wieder schwierig werden, weitere Erträge sicher zu stellen. Dies liegt insbesondere daran, dass von den 3 im Dorf gegrabenen Brunnen nur noch eine einzige Pumpe funktioniert und diese auch noch am weitesten vom Gelände entfernten Brunnen. Die bereits 1982 installierten Pumpen einer deutschen Firma können aber wohl nochmals repariert werden, allein die finanziellen Mittel hierzu sind im Dorf nicht vorhanden. Deshalb haben wir spontan beschlossen auch hier unsere zur Verfügung stehenden Spendenmittel sinnvoll einzusetzen. In den nächsten Tagen werden also die Pumpen repariert und die Zukunft für die Dorfgemeinschaft in der bevorstehenden Trockenperiode sieht etwas freundlicher aus.
Wir freuen uns schon heute, wenn wir beim nächsten Besuch wieder die Dankbarkeit der Menschen spüren dürfen. Deshalb sagen wir allen Spendern herzlichen Dank, insbesondere im Namen der Menschen aus dem Dorf Kappa in Gambia.

wasserpumpe kappa

Wasserpumpe

 

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